Musik hat einige wissenswerte Besonderheiten und ich bin überzeugt: die Mehrheit von euch weiß welche Gefühle Musik verursachten kann. Es existieren ja tatsächlich viele Möglichkeiten, wie Filmmusik auf uns Menschen einwirken kann. Eine davon ist die angsteinflösende Auswirkung, die gewisse Geräusche erzeugen können.Und das ist doch wie geschaffen, wenn der Regisseur eine spannende oder unheimliche Szene noch einmal intensivieren will. Mir ist die Auswirkung, die von Filmmusik ausgeht selber bereits in meiner Jugend bewusst geworden. Es ist mir schon damals aufgefallen, wie sich die Musik im Hintergrund ändert, wenn eine Szene meiner Lieblingsserie besonders fesselnd war.
Ein bedeutender Filmkomponist: Hans Zimmer
Einer der prominentesten Filmmusiker ist Hans Zimmer. Wenn ihr den Film Hannibal gesehen habt, dürftet ihr seine Werke kennen. Er arbeitet relativ oft mit immer den gleichen Musikern zusammen und konnte dadurch einen persönlichen Stil schmieden. Seine Lieblingsinstrumente sind verschiedene Orchesterinstrumente. Daneben findet auch des Öfteren der Synthesizer Anwendung. Darüber hinaus ist Hans Zimmer dafür berühmt ganze Filme ohne Unterbrechung mit Filmmusik zu unterlegen.
Weshalb existiert Filmmusik eigentlich?
Ihr kennt mit Sicherheit noch die früheren Schwarz-Weiß-Streifen. Die liefen zum ersten mal 1895 im Filmtheater und man hatte einen Klavierspieler angestellt, der die stillen Lichtbilder begleitete. Den Regisseuren wurde aber zügig klar: Die Filmmusik lässt sich auch noch gezielter verwenden. Und so wurde zusehends versucht auch Handlungen von Personen musikalisch zu verstärken. Obendrein wird den Ereignissen im Film selbstverständlich ein Stimmungsbild angegliedert.Freude, Sehnsucht, Schmerz und Trauer sollen dabei erzeugt werden.Besonders auf die folgenden 3 Dinge legen Filmkomponisten dabei besonderen Wert: Die verschiedenen Musikinstrumente, die Kombination aus Harmonie und Melodie und das Tempo. Ich möchte euch das mal anhand eines Beispiels veranschaulichen: Wenn Regisseure eine romantische Szene abfilmen, wird diese oftmals mit Geigenklängen untermalt. Andererseits ist die Tuba mehr negativen Stimmungen zuzuweisen. Dieses Instrument wird eingesetzt, wenn der Komponist Gefahr oder Abschied verstärken will. Die Filmmusik ist dafür bekannt das Gehirn mit Reizsignalen zu überschwemmen und deutlich Emotionen hervorzurufen, wie zum Beispiel die berühmte Gänsehaut. Dafür ist nicht mehr nötig als ein ein paar Sekunden dauernder Teil eines Titels. Was ebenfalls interessant ist, ist dass etliche Menschen Filmmusik beim Anschauen eines Films gar nicht wahrnehmen. Hört das Publikum die Arbeit des Filmkomponisten nicht bewusst heraus, kann dieser trotzdem glücklich sein. Denn die unterschwellige Auswirkung von seiner Musik war von Beginn an sein Ziel.
Viele von euch wissen genau, wie es ist in einem Kinofilm zu gehen, der einen vor Spannung fesselt. Wenn ich da nur an die Filmmusik denke, fallen mir wirklich so viele Beispiele ein. So existieren gewisse Geräusche, die uns ein Bedrohungsgefühl einflösen. Beispielsweise verzerrte Musik. In Kombination mit dem Film können ebendiese Effekte deutlich auf unsere Gefühle Einfluss nehmen. Zum ersten Mal habe ich diese Auswirkung beim Anschauen meiner Lieblingsserie mit jungen Jahren festgestellt. Die Macher verstanden es wirklich ihre Zuschauer mit Musikeffekten zu gruseln und eine ängstliche Atmosphäre zu erschaffen.
Jeder hat seine Musik bereits gehört: Hans Zimmer
Der allseits bekannte Stil von Hans Zimmer hat ihm dazu verholfen bei einigen der größten Hollywood Produktionen die Filmmusik komponieren zu dürfen. Besonders die Kooperation mit fortlaufend den gleichen Musikern ist eines seiner Erkennungsmerkmale. Der Synthesizer spielt in Hans Zimmers Kompositionen eine wesentliche Rolle. jedoch ebenfalls Musikinstrumente, die typischerweise in Orchestern genutzt werden, nutzt er gerne.
Weshalb gibt es Filmmusik eigentlich?
Den Beginn in der Historie der Filmmusik machte der Stummfilm. Ende des 19. Jahrhunderts hat man die einstigen Schwarz-Weiß-Filme noch mit Piano-Musik untermalt. Danach folgte die Untermalung von einigeen Szenen in Filmen, denn schnell ist den Machern aufgefallen wie stark die Musik aufs Publikum wirkt. Sehnsucht, Schmerz, Trauer und Freude. Das sind die 4 verschiedenen Emotionen, die Filmmusik vordergründig in den Zuschauern erzeugen soll. 3 Dinge spielen dabei eine besondere Rolle: Die Verknüpfung von Melodie und Harmonie, die unterschiedlichen Musikinstrumente und das Tempo. Es ist beispielsweise folgendermaßen: Nehmen wir die Violine: sie wird verwendet, wenn romantische Szenen zu sehen sind. Im Unterschied dazu ist die Tuba eher negativen Stimmungen zuzuweisen. Dieses Instrument wird genutzt, wenn der Komponist Bedrohung oder Abschied verstärken will. Übrigens beschäftigt uns Filmmusik wie fast keine andere Musikform. Unser Hirn wird in Kombination mit dem Film geradewegs überschwemmt von Reizsignalen. Dafür reichen schon winzige Musikschnipsel von nur ein paar Sekunden Länge aus. Was auch spannend ist, ist dass eine Menge Menschen Filmmusik beim Ansehen eines Films überhaupt nicht realisieren. Hören die Zuschauer die Arbeit des Filmkomponisten nicht bewusst heraus, kann dieser dennoch happy sein. Denn die verborgene Auswirkung von seiner Musik war von Anfang an seine Absicht.